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Kindergarten Gebirgsjägerplatz
1.Preis, 2000 - 2002

 

Das Objekt selbst ist in seiner Zeichenhaftigkeit als großes Spielzeug oder Summe von miteinander verbundenen Bausteinen konzipiert und kommt der Erlebniswelt der Kinder mit vielfältigen Assoziationen und Phantasien nahe. Es will erlebt und erfahren werden. Die raumbildenden Elemente sind nicht die Volumina selbst, sondern die diese Volumina erzeugenden Flächen. Den Haupteingang erreicht man wettergeschützt und schneefrei entlang einer gut 2 m hohen Glasvitrine, die somit neben dem Raumabschluss-Kindergarten auch das Rückgrat des Parks darstellt. Die überdimensionale Glasvitrine bildet eine räumliche Pufferzone zwischen dem abgesenkten Kindergarten und dem Gehsteig/Zugangsniveau.
Über die Bespielbarkeit der Vitrine mit Basteleien, Bildern, etc. präsentiert sich der Kindergarten hier der Öffentlichkeit.
Die Gruppenraumschachteln im Obergeschoß sind aufgeklappt und geben einen unteren Dreieckszwickel frei, durch den die Kinder am Boden liegend das Geschehen im Freien beobachten können. Die Sonnenveranda an der Südseite ist mit diesem Hauptkörper verschränkt und ragt als Kindschema stupsnasenartig in den südlichen Freibereich.