Das
Objekt selbst ist in seiner Zeichenhaftigkeit als großes
Spielzeug oder Summe von miteinander verbundenen Bausteinen konzipiert
und kommt der Erlebniswelt der Kinder mit vielfältigen Assoziationen
und Phantasien nahe. Es will erlebt und erfahren werden. Die raumbildenden
Elemente sind nicht die Volumina selbst, sondern die diese Volumina
erzeugenden Flächen. Den Haupteingang erreicht man wettergeschützt
und schneefrei entlang einer gut 2 m hohen Glasvitrine, die somit
neben dem Raumabschluss-Kindergarten auch das Rückgrat des
Parks darstellt. Die überdimensionale Glasvitrine bildet
eine räumliche Pufferzone zwischen dem abgesenkten Kindergarten
und dem Gehsteig/Zugangsniveau.
Über die Bespielbarkeit der Vitrine mit Basteleien, Bildern,
etc. präsentiert sich der Kindergarten hier der Öffentlichkeit.
Die Gruppenraumschachteln im Obergeschoß sind aufgeklappt
und geben einen unteren Dreieckszwickel frei, durch den die Kinder
am Boden liegend das Geschehen im Freien beobachten können.
Die Sonnenveranda an der Südseite ist mit diesem Hauptkörper
verschränkt und ragt als Kindschema stupsnasenartig in den
südlichen Freibereich.