Projektübersicht
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Makartsteg
Salzburg, EU-weiter Wettbewerb, 70 Teilnehmer
1.Preis, 1998 - 2001

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Die
bestmögliche Einbettung in die Stadtstruktur und der städtebauliche
Grundgedanke des Vermittelns zwischen den Ufern, begründet
die Charakteristik dieser Flussquerung. Die bogenförmige
Grundrissform, die Wölbung in der Längsachse (für
barrierefreie Zugänge) und das dem Kräfteverlauf folgende,
sich zu den Ufern verjüngende Querschnittsprofil, führte
zu dieser plastischen Einheit aus Funktion, Konstruktion und Form.
Sie erscheint als gelöste Skulptur in der Gestalt eines sanft
über den Fluss gelegten Blattes. An der silberfarbenen Untersicht
spiegeln sich die stets verändernden Farbschattierungen des
Flusses. Die so durch Glanz- und Schattenverlauf unterstützte
visuelle Entmaterialisierung wird durch die Beschränkung
auf nur einen, außermittig im Bogenbereich situierten und
gegen die Fließrichtung der Salzach geneigten elliptischen
Pfeiler prägend unterstützt. Die immerhin 400 Tonnen
schwere Konstruktion erhält so eine bestechende Leichtigkeit.
Der neue Makartsteg eröffnet auch ein neues Selbstverständnis
für zeitgenössisches Bauen in der Salzburger Altstadt
und umgekehrt fördert er einen neuen Blick auf die Stadt:
Durch seine zweifach räumlich gekrümmte Figur erleben
die bis zu 20.000 (!) Passanten, welche den Steg täglich
benutzen, die Stadt in stets wechselnden Perspektiven. Nicht zuletzt
durch den hohen Benutzerkomfort ist es dem Bauwerk gelungen, spontan
die Herzen der Benutzer zu erobern, was durch die Teilnahme von
25.000 Besuchern am Eröffnungsfest eindrücklich dokumentiert
wurde.
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